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Terrorgefahr: Apotheker ohne Grenzen müssen Philippinen verlassen

Der deutsche Botschafter auf den Philippinen hat Hilfsorganisationen mit Nachdruck gebeten, ihre deutschen Mitarbeiter wegen akuter Terrorgefahr aus Mindanao abzuziehen.

AoG-Phip auf dem dritten Platz in Bonn

Anita Petric, bis NOV’16 Pharmazeutin im Praktikum bei Apotheker ohne Grenzen, hat den dritten Platz beim Nachwuchspreis 2016 des Apothekerverbandes Nordrhein e.V. belegt, der im Rahmen des 9. Zukunftskongresses öffentlicher Apotheken am vergangenen Samstag in Bonn verliehen wurde.

Kampf gegen Malaria

Der tansanaische Abend war schon vier Stunden alt. Die Luft roch würzig. Nach dem kurzen, heftigen Regenguss dampfte die rote Erde. Nur das Zirpen der Grillen und ungewohnte Geräusche von unbekannten Tieren aus dem Busch waren zu hören, als heftiges Klopfen an meiner Zimmertür die Idylle durchbrach, die ich kurz vor dem Schlafengehen noch genießen wollte. Bruder Lucius bat entschuldigend um meine Hilfe.

Gesunde Kinder – Glückliche Eltern

Schwüle Hitze drückt auf den Kreislauf. Die kleinen Körper sind überzogen von Knötchen, Bläschen, Schuppen und Krusten. „Nicht kratzen!“, überschlägt sich die Stimme von Mutter Somalitha*. Seit gut drei Wochen quält eine unbekannte Krankheit ihre Zwillinge.

Slum-Arbeit in Argentinien

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Liebevoll blickt Oma Magdalena* auf ihre Enkel Simon und Sara, die mich neugierig bei sich zu Hause begrüßen. Der fünfjährige Simon ist Autist und mir fällt auf, dass die dreijährige Sara viel zu klein für ihr Alter ist.

Metamorphose – Petra Isenhuth

Am vergangenen Wochenende ist es mir zum ersten Mal aufgefallen: Ich habe mich verändert. Nicht unbedingt äußerlich, obwohl die zwei warmen Mahlzeiten täglich – ein Luxus, den sich viele Philippinos nicht leisten können – durchaus ihre Spuren hinterlassen haben könnten…

Ankunft im Cagayan de Oro – Alltag – Petra Isenhuth

Diese Stadt scheint nie zu schlafen. Meine Nächte sind kurz nach 5 Uhr zu Ende: Spätestens dann liefern sich die Hähne der umliegenden Grundstücke ein endlos erscheinendes Wettkrähen. Ich schalte, ohne unter meinem Moskitonetz hervorzukriechen den brummenden Ventilator ein, was für kurze Zeit die Illusion von Frischluft vermittelt.

Unerwartete Avancen – Petra Isenhuth

Nach zwar langer (16 Stunden!) aber problemloser Anreise nach Manila mit insgesamt über 30 Kg Gepäck, woran auch einige im Projekt dringend benötigte Arzneimittel einen Anteil haben, sind die ersten Herausforderungen zu meistern: Erwerb von Zahlungsmitteln und Telefonkarte. In meinem deutschen Alltag „Vertragskunde“, ist nun ein Netzanbieter auszuwählen und eine Prepaid-Telefonkarte zu erwerben. Mit ungewohnter Selbstverständlichkeit erhalte ich technische Unterstützung vom Verkäufer und bin innerhalb von weniger als zwei Minuten noch vor Verlassen des Flughafens wieder vernetzt.

Reisefieber – Petra Isenhuth

So langsam wird es ernst: In einer Woche geht mein Flieger nach Manila! Auf dem Bett im Gästezimmer stapeln sich Reiseutensilien. Was braucht Frau, wenn sie für 3 Monate in ein Hilfsprojekt auf die Philippinen geht? High Heels bleiben im Schrank, stattdessen bekommen FlipFlops und leichte Wanderschuhe eine Chance. Die Sicherheitsstiefel mit Steelcaps aus meinem ersten Philippinen-Einsatz auf Leyte nach dem Taifun 2013 müssen diesmal nicht mit. Sechs weiße AoG-Shirts haben sich inzwischen angesammelt, zwei pro Tag muss ich bei der hohen Luftfeuchtigkeit einplanen – zum Glück gibt es einen Waschservice im Haus. Leichte Funktionskleidung aus meinem Outdoor-Fundus – „schnell trocknend“ bekommt in der Regenzeit eine andere Bedeutung…