Unsere Mission

Unsere Mission - Kompetenz rettet Leben

Gesundheit ist unser höchstes Gut. Werden wir krank, dann scheint uns alles ehemals wichtige plötzlich unwichtig. Ohne Gesundheit kein Glück, keine Sicherheit, keine Zukunft. Das gilt für alle Menschen auf der Welt, besonders aber für die, die keine Krankenversicherung haben oder kein staatliches Netz, das sie im Notfall auffängt und ihnen Zeit zum Gesund werden gibt. Ohne finanzielle Absicherung oder Geld für Medikamente kann Krankheit für viele Menschen u.a. der Verlust der Arbeit bedeuten oder gar den finanziellen Ruin.

Die Apotheker ohne Grenzen unterstützen mit ihrer Arbeit auch die Erreichung der sogenannten Sustainable Development Goals (Nachhaltigkeitsziele) der Vereinten Nationen (UN). Besonders Ziel Nr. 3 „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlergehen zu fördern.“ liegt uns am Herzen.

Deshalb engagieren wir uns weltweit für kranke Menschen in Not. Wir leisten einerseits schnell und flexibel pharmazeutische Nothilfe nach Katastrophen und engagieren uns gleichzeitig für die langfristige und nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung in unseren Projektländern. Dabei orientieren wir uns immer am konkreten Bedarf vor Ort und arbeiten eng mit lokalen oder internationalen Partnern zusammen.

Eine umfassende und zugleich schnell zu lesende Information über die Ziele und Aktivitäten unseres Vereins finden Sie hier.

Mit dieser Vision der pharmazeutischen Versorgung zur Verbesserung der Gesundheit aller Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion und Weltanschauung wurde der gemeinnützige Verein „Apotheker ohne Grenzen Deutschland“ im Jahr 2000 gegründet. Die 37 Apothekerinnen und Apotheker hatten dabei das Ziel vor Augen ihr pharmazeutisches Fachwissen einzusetzen, um Medikamente und pharmazeutisch-medizinische Erfahrung auch zu den ärmsten und damit verwundbarsten Menschen der Welt zu bringen.

Inzwischen waren und sind wir in über 20 Ländern aktiv und konnten unzählige Kranke mit lebenswichtigen Medikamenten versorgen. Wir haben uns auch auf die Fahnen geschrieben, Menschen vor Ort mit grundlegendem Wissen über eine gute Gesundheit zu versorgen und entsprechend auszubilden. Nur so können sich die Menschen in Armut und Not auf lange Sicht selbst um das Wohl ihrer Gesundheit kümmern und unabhängig von Hilfe von Außen ihr Leben gestalten.

Die hauptamtliche Geschäftsführung in München unterstützt die vielen ehrenamtlichen, pharmazeutischen Einsatzkräfte im In- und Ausland ohne die unsere Arbeit so nicht möglich wäre. Mit dieser Struktur stellen wir sicher, dass das Potential unserer Mitglieder, Helfer und Freunde dort eingesetzt wird, wo es am Dringendsten benötigt wird.

Über 1.600 ehrenamtliche Mitglieder tragen in Deutschland und im Ausland die Ziele des Vereins und engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen der Arbeit: Von der Gewinnung neuer Mitglieder über die Organisation von lokalen Aktionen bis hin zum Auslandseinsatz gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten die Welt ein Stück besser zu machen.  Die meisten Mitglieder sind Apotheker/innen und PTAs aus öffentlichen Apotheken, Krankenhäusern und der Industrie. Doch andere Berufe sind ebenso vertreten und auch erwünscht.

Unser Weg zur Gesundheit für alle Menschen

Ziel unserer Aktivitäten ist die langfristige Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Menschen in unseren Projektländern. Dabei konzentrieren wir unsere Arbeit auf folgende Kernpunkte:

Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit

Wir stellen hochwertige, pharmazeutische Versorgung in der Nothilfe und Entwicklungs-zusammenarbeit sicher – sei es mit Arzneimittel oder Fachkompetenz. Dabei orientieren wir uns immer am konkreten Bedarf vor Ort und arbeiten eng mit lokalen Projektpartnern zusammen. Wir engagieren uns einerseits mit langfristigen Projekte wie z.B. in Argentinien, wo wir seit 2002 tätig sind und mittlerweile zwei Gesundheitszentren/Apotheken aufgebaut haben. Damit können wir jährlich zehntausende, mittellose Menschen in den Slums von Buenos Aires kostenlos mit Arzneimitteln versorgen.

Andererseits sind wir auch auf akute Katastrophen vorbereitet, um möglichst schnell einen Hilfseinsatz durchführen zu können (z.B. Aufbau/Führung einer Feldapotheke für die Opfer des Erdbebens in Nepal 2015). Eine gründliche Vorbereitung sowie eine Erfolgskontrolle während und nach Abschluss des Projektes ist für uns Pflicht. Nur so können wir feststellen, ob unsere Arbeit auch nachhaltige Verbesserungen zeitigt.

Wir unterstützen mit Arzneimitteln geprüfter Qualität entsprechend den Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation zu essentiellen Arzneimitteln (‚WHO Model List of Essential Medicines‘). So stellen wir sicher, dass nur die jeweils benötigten und geprüften Arzneimittel zu möglichst geringen Kosten beschafft werden, um die Gesundheit der Menschen in unseren Einsatzorten optimal zu verbessern.

Schulungen (Aus- und Weiterbildung für Humanitäre Hilfe)

In den Projektländern fördern wir die Ausbildung pharmazeutischen Personals und organisieren Schulungen, beispielsweise zur Hygiene oder zur Organisation eines Medikamentenlagers. Hierbei ist unser Leitmotiv: Hilfe zur Selbsthilfe. Nur so ist sichergestellt, dass die Menschen langfristig ihre Gesundheit auch selbstständig erhalten können.

In Deutschland führen wir regelmäßig Schulungen für interessierte Mitglieder durch, in denen potenzielle Einsatzkräfte in die Grundlagen der humanitären Arbeit für Pharmazeuten eingeführt werden. Außerdem führen wir pharmazeutische Schulungen für Partnerorganisationen durch. Dabei werden die Teilnehmer auf den Auslandseinsatz und die dabei auftretenden kulturellen, pharmazeutischen, organisatorischen und hygienischen Herausforderungen vorbereitet.

Aufklärung hinsichtlich Arzneimittelspenden und -fälschungen

Wir engagieren uns gegen Arzneimittelfälschungen (z.B. im Projekt IMPACT der WHO und informieren über eine gute Arzneimittelspendenpraxis.

Die Entwicklung der AoG

NEPAL (bis heute) Projektstart: STP-Programm (Standard Treatment Protocol). Schulung zur gezielten Auswahl und korrektem Einsatz der essentiellen Arzneimittel (von WHO zusammengestellt) der Gesundheitsposten in den Distrikten Baglung und Parbat.

KENIA Projektstart: Unterstützung und Beratung des Baraka Gesundheitszentrums der German Doctors im Mathare Slum in Nairobi zum Thema Good Pharmaceutical Practice. Erarbeitung von „standard operating procedures“ (SOPs); Schulungen des Klinikpersonals und Einführung eines von AoG entwickelten Warenwirtschaftssystems.

NEPAL (bis 2016) NOTHILFEEINSATZ | ERDBEBEN Das Erdbeben hinterlässt 8.891 Tote, 22.303 Verletzte und 893.509 Obdachlose. 26 Krankenhäuser und über 900 Gesundheitseinrichtungen wurden zerstört oder beschädigt. AoG errichtet gemeinsam mit einem Partner eine NotfallKlinik und -Apotheke in Bhaktapur, östlich von Kathmandu. AoG baut acht Gesundheitsposten in den Regionen Gorkha und Sindhupalchowk neu auf, die ca. 25.000 Menschen wieder medizinisch und pharmazeutisch versorgen können.

DEUTSCHLAND (bis 2016) NOTHILFEEINSATZ | FLÜCHTLINGSHILFE Ehrenamtliche Einsatzkräfte von AoG arbeiten in den Notunterkünften für nicht-registrierte Flüchtlinge in Berlin, Rostock, Hamburg und Koblenz. Sie kümmern sich um kostengünstige Arzneimittelbeschaffung, -beratung und -logistik, das Erstellen von Basisarzneimittel-Listen und die Information zu korrekten Arzneimittelspenden unter Einhaltung der geltenden Gesetze.

DEM. REP. KONGO Verbesserung der Arzneimittelversorgung und des Apotheken-Lagermanagements der Johanniter Auslandshilfe in Goma, in der Region North Kivu und den Gesundheitseinrichtungen auf dem Land mittels einer speziell an die Bedürfnisse angepassten, von AoG ausgearbeiteten Lagermanagement-Software.

NEPAL (bis 2015) AoG startet ein Projekt zur richtigen Abgabe und Anwendung von freiverkäuflichen Arzneimitteln, den sogenannten OTC (Overthe-Counter) Arzneimitteln. Organisation eines „Health Camps“, bestehend aus Ärzten/Zahnärzten, Apothekern und freiwilligen Helfern in der schwer zugänglichen Region Binamare: Behandlung von 1.400 Patienten innerhalb von drei Tagen, die sonst kaum Zugang zu adäquater, gesundheitlicher Versorgung haben.

BOSNIEN-HERZEGOWINA/ SERBIEN NOTHILFEEINSATZ | STURMTIEF „YVETTE“ Das Hochwasser in zahlreichen Dörfern und Städten forderte 59 Tote; zehntausende Menschen verloren ihr Zuhause. AoG unterstützte einheimische Apotheken und Krankenhäuser mit geschulten Einsatzkräften sowie Arznei- und Hilfsmitteln, um die entstandenen Engpässe zu überbrücken.

PHILIPPINEN (bis heute) AoG unterstützt die Kliniken und Ambulanzen der German Doctors (GD) an div. Standorten. Dauerhafte Mitarbeit in der GD-Zentralapotheke in Cagayan de Oro, Schulungen zum Lagermanagement für lokale Apothekenmitarbeiter, Beratung der behandelnden Ärzte und Entwicklung von Standards für wichtige Prozesse werden durchgeführt.

NEPAL (bis 2015) AoG startet ein Projekt zur richtigen Abgabe und Anwendung von freiverkäuflichen Arzneimitteln, den sogenannten OTC (Overthe-Counter) Arzneimitteln. Organisation eines „Health Camps“, bestehend aus Ärzten/Zahnärzten, Apothekern und freiwilligen Helfern in der schwer zugänglichen Region Binamare: Behandlung von 1.400 Patienten innerhalb von drei Tagen, die sonst kaum Zugang zu adäquater, gesundheitlicher Versorgung haben.

BOSNIEN-HERZEGOWINA/ SERBIEN NOTHILFEEINSATZ | STURMTIEF „YVETTE“ Das Hochwasser in zahlreichen Dörfern und Städten forderte 59 Tote; zehntausende Menschen verloren ihr Zuhause. AoG unterstützte einheimische Apotheken und Krankenhäuser mit geschulten Einsatzkräften sowie Arznei- und Hilfsmitteln, um die entstandenen Engpässe zu überbrücken.

PHILIPPINEN (bis heute) AoG unterstützt die Kliniken und Ambulanzen der German Doctors (GD) an div. Standorten. Dauerhafte Mitarbeit in der GD-Zentralapotheke in Cagayan de Oro, Schulungen zum Lagermanagement für lokale Apothekenmitarbeiter, Beratung der behandelnden Ärzte und Entwicklung von Standards für wichtige Prozesse werden durchgeführt.

DEUTSCHLAND (bis heute) Unterstützung einer neu gegründeten Ambulanz für Obdachlose und Bedürftige auf der Mainzer Zitadelle: Professionalisierung der medikamentösen Versorgung; Verbesserung der diagnostischen Möglichkeiten und Schulung zur Arzneimitteltherapie.

PHILIPPINEN (bis 2014) NOTHILFEEINSATZ | TAIFUN HAIYAN Der Wirbelsturm verwüstet große Teile des Landes. 7.800 Menschen sterben und 1,1 Millionen Häuser werden beschädigt oder zerstört. Die Naturkatastrophe betrifft 14,1 Millionen Menschen. Gemeinsam mit einem medizinischen Partner richtet AoG eine Nothilfeambulanz und eine mobile Klinik ein, entsendet eine Trinkwasseraufbereitungsanlage und leistet Wiederaufbau von Gebäuden und der Infrastruktur auf der besonders betroffenen Insel Leyte.

SYRIEN/TÜRKEI (bis heute) Seit März 2011 tobt in Syrien der Bürgerkrieg. Im Juli 2015 waren nach Angaben von UNHCR etwa 7,6 Millionen Syrer in ihrem eigenen Land auf der Flucht, rund 4,1 Millionen sind ins Ausland geflohen, vor allem in die Türkei, den Libanon und Jordanien. AoG unterstützt die Polyklinik des deutsch-syrischen Arztes Dr. Hassan Najjar in Reyhanlı, direkt an der türkisch-syrischen Grenze bei der kostenlosen medizinischen Versorgung von Flüchtlingen. 400 Patienten werden täglich behandelt.

KENIA NOTHILFEEINSATZ | DÜRREKATASTROPHE Bis zu 10.000 Tote im August, 12,4 Millionen Betroffene: Pharmazeutische Hilfslieferungen und -leistungen.

OSTAFRIKA (bis 2016) Verbesserung der pharmazeutischen Komponente des „Clinical Outreach Programm“ des lokalen, medizinischen AoG-Partners für entlegene Regionen in Ostafrika. 150 Kliniken und Gesundheitszentren in Kenia, Tansania, Uganda, Somalia, Äthiopien und dem Südsudan werden turnusmässig angeflogen und mit Arzneimitteln, Fachwissen und Sachbedarf versorgt. Jährlich werden etwa 35.000 Patienten erreicht.

ARGENTINIEN NOTHILFEEINSATZ | VULKANAUSBRUCH IN CHILE Der Vulkan Puyehue bedeckt Großteile der patagonischen Steppe in Argentinien zentimeterdick mit Staub. Der Ascheausstoß hält bis April 2012 an.

AoG: Improvisation dutzender Behandlungszimmer und einer Apotheke in den Klassenzimmern der Grundschule von Comallo, in der Provinz Rio Negro: Sicherung der Basisgesundheitsversorgung mit Arzneimitteln, Atemmasken und Schutzbrillen.

HAITI (bis 2013) NOTHILFEEINSATZ | ERDBEBEN Bis zu 1,85 Millionen Menschen verloren ihr Zuhause und 316.000 ihr Leben. 310.000 weitere Personen wurden verletzt. AoG entsendet insgesamt 20 Einsatzkräfte, unterstützt mobile Kliniken, installiert ein zentrales Arzneimittellager, aus dem die Helferteams diverser medizinischer Hilfsorganisationen mit Medikamenten versorgt wurden. 2010-12: Um- und Neubau des Gesundheitspostens „Marie Jean“ in Léogâne zum Gesundheitszentrum; Renovierung und Vergrößerung der Apothekenräume, Beteiligung an Arzneimittel-, Personal- und Betriebskosten; Fachpersonal für Arzneimittellogistik und Medikamentenabgabe wurde von AoG zur Verfügung gestellt: Behandlung von täglich 300 Patienten (später verstärkter Patientenandrang nach Ausbruch einer Cholera-Epidemie). Der Neubau des Gesundheitszentrums wird in einer feierlichen Zeremonie komplett in einheimische Hände übergeben. AoG unterstützt weiterhin den Einkauf von Arzneimitteln bis Ende 2013.

NEPAL (bis 2014) Personalschulung und Ausstattung von 28 Gesundheitsposten der abgelegenen, ländlichen Gegenden im Distrikt Baglung.

KENIA NOTHILFEEINSATZ | BÜRGERKRIEG Unruhen nach umstrittenen Wahlergebnissen führten zu blutigen Kämpfen mit über 1.500 Toten. Mehr als 600.000 Kenianer befanden sich Mitte Februar 2008 auf der Flucht. In den Flüchtlingslagern fehlte es an medizinischpharmazeutischem Personal. AoG bereiste mit einer mobilen Klinik über drei Monate hinweg verschiedene Orte und versorgte die Bevölkerung mit Medikamenten.

ARGENTINIEN (bis heute) Übergabe des Gesundheitszentrums „San Pantaleón“ in die Hände einheimischer Projektpartner. Das AoG-Team wechselt in das städtische Gesundheitszentrum Nr. 16 im Elendsviertel „Villa Zagala“ im Distrikt General San Martín in Buenos Aires: Bau einer AoG-Apotheke und Behandlungszimmer, Belieferung mit essentiellen Arzneimitteln, vor allem für chronisch Kranke wie Diabetiker, Hypertoniker und Asthmatiker. Finanzierung der Honorare von Ärzten und weiterem Personal; Schulung junger Ärzte in Detektion und Behandlung von Chagas (amerikanische Schlafkrankheit).

HAITI NOTHILFEEINSATZ | 3 HURRIKANS Die Wirbelstürme Gustav, Hanna und Ike verwüsten innerhalb von zehn Tagen das Land. Mehr als 550 Tote und über 1 Million Obdachlose werden gezählt. Einsatz einer mobilen Klinik in der Region St. Marc; medizinisch-pharmazeutische Versorgung von 1.000 Patienten pro Woche in der umliegenden Küstenregion.

DEUTSCHLAND (bis heute) AoG startet seine begehrten Schulungen zur Vorbereitung der Pharmazeuten für den Auslandseinsatz. Bis heute absolvierten 289 Teilnehmer Schulung I. Trainiert werden u.a.: Umgang mit dem IEHK – Interagency Emergency Health Kit – kulturelle als auch soziale Kompetenz und die Belastungsfähigkeit. Schulung I und II, deren erfolgreicher Abschluss die Voraussetzung für die Arbeit im Ausland ist, haben bereits 104 Apotheker und PTA absolviert.

MEXIKO (bis heute) Verbesserung der Gesundheitsversorgung von indigenen Gemeinden in den Bergen im Bundesstaat Guerrero: Schulungen von Promotores de Salud („Gesundheitsverantwortliche“ der Dörfer) zur medizinischen und pharmazeutischen Erstversorgung, Optimierung der AM-Lagerung, Sicherstellung einer bedarfsgerechten Versorgung mit essentiellen Arzneimitteln in den Casas de Salud (Gesundheitsposten).

TANSANIA (bis heute) AoG unterstützt die St. Bernhard Dispensary der Benediktinerabtei in Hanga, die etwa 20.000 Menschen aus den umliegenden Dörfern pharmazeutisch versorgt.

INDONESIEN NOTHILFEEINSATZ | ERDBEBEN Erdbeben vor der Küste der Insel Java: 6.740 Todesopfer, 45.000 Verletzte und 1.8 Mio. Obdachlose. AoG leistet wochenlang akute Nothilfe.

INDONESIEN NOTHILFEEINSATZ | ERDBEBEN Erdbeben vor der Küste der Insel Java: 6.740 Todesopfer, 45.000 Verletzte und 1.8 Mio. Obdachlose. AoG leistet wochenlang akute Nothilfe.

SRI LANKA (bis 2010) Aufbau einer leistungsfähigen Krankenhausapotheke im Ashraff Memorial Hospital in Kalmunai, das 35 kleinere Stationen in der Region mit über 400.000 Einwohnern versorgt.

PAKISTAN (bis 2006) NOTHILFEEINSATZ | ERDBEBEN Das Erdbeben im Nordwesten des Landes fordert 88.000 Tote und über 50.000 Verletzte. AoG leistet pharmazeutische Katastrophenhilfe in Mansehra. Gemeinsam mit einer lokalen Partnerorganisation werden eine Ambulanz sowie mobile Kliniken eingerichtet. Unterstützung weiterer Kliniken beim Einkauf von qualitativ hochwertigen Arzneimitteln und Beratung in verschiedenen Fragen der Arzneimittellogistik sowie dem Lagermanagement.

SRI LANKA (bis 2005) NOTHILFEEINSATZ | TSUNAMI 230.000 Tote, 110.000 Verletzte und 3 Millionen Obdachlose sind die Folgen des Erdbebens und der daraus resultierenden Flutwelle. 16 deutsche Apotheker sind zusammen mit Ärzten in Point Pedro und Kalmunai. Medizinische Versorgung von rund 15.000 Menschen, verteilt auf 28 Flüchtlingslager. Bis Ende März 2005 wechseln sich insgesamt sechs Hilfsteams im dreiwöchigen Rhythmus ab.

REPUBLIK MOLDAU (bis 2013) Verbesserung der Hygiene, Grundausstattung und Arzneimittelversorgung von fünf Entbindungsstationen auf dem Land sowie in der Hauptstadt Chișinău. Unterstützung der Abteilungen für Mangelernährung, Ophthalmologie und Endokrinologie des zentralen Kinderkrankenhauses Cotsaga in Chișinău mit Arzneimitteln; Schulung von Familienärzten und Patienten zur Notwendigkeit und Durchführung regelmäßiger Blutzuckerkontrollen bei Diabetikern. Unterstützung des „Home Care Projekts“ durch Finanzierung der essentiellen Arzneimittel der Apotheken der Caritas Moldau.

TANSANIA (bis 2005) Engagement in vier Krankenstationen auf dem Land in Brandt, Kangaga, Madundasi und Matebe in der Region Chimala. Unterstützt wurden der Kauf von Arzneimitteln, die Ausstattung des zahn- ärztlichen Instrumentariums und die Beschaffung von Material für die Säuglingsversorgung

Start der AoG-Mitarbeit in der provisorischen Gesundheitsstation „San Pantaleón“ im Armenviertel Bajo Boulogne in Buenos Aires. Pro Monat werden ca. 600 Patienten mit kostenlos zur Verfügung gestellten Arzneimitteln versorgt.

Ausstattung und Verbesserung der pharmazeutischen Arbeitsabläufe einer Behelfsapotheke in einem Heim für behinderte Kinder in Pastraveni, sowie im KlosterKrankenhaus in Barticesti.

NOTHILFEEINSATZ | ERDBEBEN Das Erdbeben in Gujarat forderte knapp 35.000 Tote und 62.000 Verletzte. 600.000 Menschen verlieren ihr Zuhause: Unterstützung mit vier Health Kits; Koordination der sachgerechten Verteilung von Arzneimitteln.

Gründung des gemeinnützigen Vereins Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. durch 37 deutsche ApothekerInnen mit dem Ziel, Menschen in Not mit Medikamenten und pharmazeutischem Fachwissen zu helfen. Die AoG-Leistungen sind vielseitig: Versorgung mit Arznei- und Hilfsmitteln, Schulungen für Auslandseinsätze, Unterstützung beim Bau funktionsfähiger Apotheken und Ausbildung von Health Workern in Entwicklungsländern, Aufklärung zu Arzneimittelspenden und Information zum sicheren Umgang mit Medikamenten.